BEDESDOM

  http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=12492                                

Unlängst wurde mir diese nicht uninteressante Eigenproduktion aus norddeutschen Landen zugespielt, welche gut 20 Minuten Musik enthält, wie man sie in dieser Zusammensetzung auch nicht alle Tage zu hören bekommt.

BEDESDOM ist seines Zeichens ein Projekt, bestehend aus Marcel Schiborr, Gitarrist und Songwriter von SYMBIONTIC und Volker Binias, Sänger von SYMBIONTIC.

Auf „The Dark Origins” frönt man ausgiebig und mit reichlich Herzblut einer Mischung aus recht melodischem Dark Metal und kernig-körnigem Death Metal mit viel Keyboards, noch mehr Abwechslung, gutem Songwriting, herrlichem Co-Gesang (Clean – Gegrunze) und stets ordentlich vorwärts treibenden Rhythmen.
Diese Mischung funktioniert überraschend gut und man wünscht sich auf Anhieb, daß aus BEDESDOM mehr wird als das hier vorliegende Projekt-Demo.
Auch der Sound ist überraschend klar und transparent.

Das für schlappe 6,50 € erhältliche durchaus lohnenswerte Teil ist in zwei Abschnitte untergliedert, welche zwei unterschiedliche Schaffensperioden aus den Jahren 2000 und 2004 abdecken.

Als Anspieltip eignet sich die gesamte insgesamt recht kurze Scheibe.

Fazit: Eine erfrischende und erfreuliche Angelegenheit – mehr davon* ! – 7,5 Punkte.
* Ein komplettes Album ist bereits angekündigt !


http://www.neckbreaker.de/modules.php?name=News&file=article&sid=838

Es gibt scheinbar Musiker, die nie so richtig ausgelastet sind, und denen eine Band schon gar nicht ausreicht, ihre Kreativität und Ideen zu kanalisieren. Einer dieser Menschen ist Marcel Schiborr, der hauptsächlich als Leadgitarrist und Hauptsongwriter der Dortmunder Death Metal-Hoffnung Symbiontic bekannt sein dürfte, aber nebenbei auch noch in mehreren Projekten tätig ist, so unter anderem auch in BEDESDOM. Mit „The Dark Origins“ kommt nun als erstes Lebenszeichen ein Demo, das diesen Namen so noch voll verdient hat. Die darauf enthaltenden fünf Songs stammen nämlich aus zwei völlig unterschiedlichen Schaffensperioden Marcels, die sich sowohl musikalisch als auch soundmäßig deutlich voneinander unterscheiden. Die ersten beiden Songs „Lion – King Of Murder“ und „Metamorphosis“ sind um 2004 herum entstanden und damit vier Jahre älter als die übrigen drei Stücke. Fast schon naturgemäß kommen die aktuelleren Lieder etwas druckvoller produziert rüber, und diesbezüglich gibt es schon mal gar nichts zu meckern, denn der Sound passt hervorragend zu der Art Death Metal, den sich BEDESDOM auf die Fahnen geschrieben haben. Die musikalischen Parallelen zu Symbiontic sind unverkennbar (allein weil deren Sänger Volker einen Teil der Vocals übernommen hat und somit neben Marcel einziges Bandmitglied aus Fleisch und Blut ist), der Hauptunterschied liegt im verstärkten Einsatz von orchestralen Keyboardparts, welcher besonders den beiden neuen Songs eine unglaubliche düstere und morbide Atmosphäre verleiht. Diese kann man in etwa mit dem Morbid Angel-Song „Caesar’s Palace“ auf der „Dominion“ vergleichen, und wer den kennt weiß, wie gut diese Art der synthetischen Klimperei in Verbindung mit brachialem, aber dennoch melodischen Midtempo-Death Metals harmonieren kann. Und das ist hier auf jeden Fall der selbige. Im Vergleich dazu fallen die drei Songs der früheren Schaffensperiode ein wenig ab, was allerdings nicht abwertend gemeint sein soll. „Perpetuity“, „In Black Holes“ und „Dropped Into Nothingness“ sind etwas straighter und nicht ganz so intensiv wie ihre Nachfolger (bzw. Vorgänger auf der CD), fallen dafür aber durch häufige Clean-Vocals-Parts positiv auf. Die Handschrift von Marcel ist natürlich in allen fünf Stücken spürbar, und wenn er in Zukunft die Stärken dieser beiden Phasen kombinieren kann, steht einem auf jeden Fall etwas Großes ins Haus.


Wie gesagt, „The Dark Origins“ ist ein reines Demo, das weniger ein geschlossenes Werk darstellen soll, sondern vielmehr ein erstes Lebenszeichen von BEDESDOM ist, das letztlich – so das erklärte Ziel Marcels – zu einem Plattenvertrag führen soll. Daher gibt es auch hier keine Bewertung, dafür eine Empfehlung an alle Symbiontic-Fans und übrige Freunde des anspruchsvollen und etwas anderen Death Metals, hier mal ein Ohr zu riskieren, und mit zu wünschen, dass es in Zukunft wirklich einen Deal und damit verbunden ein ganzes Album geben wird. Erhältlich ist die gebrannte CD mit relativ rudimentärem Artwork für 6,50 Euro (inklusive Porto und Verpackung) auf www.revelinvoid.de. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie sich dieses Projekt weiterentwickeln wird und drücke Marcel die Daumen, dass es mit einer vollständigen Platte so bald wie möglich klappt!

(Kai)

Bewertung: ohne Bewertung

Anzahl der Songs: 5
Spielzeit: 21:32 min
Label: Eigenproduktion




http://www.ancientspirit.de/set2.htm

Mächtig beeindruckt bin ich von BEDESDOM, dem Neben-Projekt von Marcel und Volker von SYMBIONTIC. War bereits ihre Hauptband eine der frischesten und originellsten Todesbleiformationen, die mir je zu Gehör kamen, muss ich auch BEDESDOM dazuzählen. Was hier an Ideenvielfalt, spielerischer Raffinesse und progressiven Ideen verarbeitet wurde, lassen mich geschockt zurück. Positiv wohlgemerkt. Um die Kirche im Dorf zu lassen möchte ich schon bemerken, dass die 5 Stücke hier noch nicht völlig perfekt sind, da hier auf die Dienste eines Drumcomputers zurückgegriffen wurde. Aber was Riffing, Breaks, Gesang angeht bin ich einfach nur platt. Sie stecken in Punkto Anspruch und Originalität so ziemlich alles in die Tasche, was im fortschrittlichen Deathmetal-Bereich so herum fleucht. Ähnlich wie bei SYMBIONTIC werden auch ethno-ähnliche Klänge, Samples und allerlei Synthesizerspielereien eingebaut. Das ergibt eine sehr düstere, spannende und brachiale Mischung, die beängstigend atmosphärisch ist. Es ist schwer zu beschreiben, hört mal die mp3 Samples!
Avantgarde-Deathmetal at it's very best erwartet euch! Das 5-Track Demo "The Dark Origins" gibt´s für 6,50EUR inkl. P+P zu bestellen.

  Ralf, 10,5 Punkte

Die Songs:

1.
Lion - King Of Murder
2. Metamorphosis
3. Perpetuity
4. I Black Holes
5. Dropped Into Nothingness

POETS TO THEIR BELOVED


Eine Sammlung von Reviews zu unserem Debüt EMBRACE THE FOOL gibt es hier!


Peter Ulrich´s Review on MY TOWN!

Poets To Their Beloved has grown out of a chance meeting between Saskia Dommisse (Dutch) and Marcel Schiborr (German) at a percussion workshop held a few years ago by my former compatriot in Dead Can Dance, Brendan Perry, at his studio in Ireland.

Prior to the PTTB collaboration, I had heard a few of Saskia's solo compositions which contained elements that I really liked, but which were underdeveloped and roughly recorded. Then she sent me the fruits of her work with Marcel, and suddenly everything had taken off.

Where Saskia had been working mainly with voice and percussion, Marcel now opened out the landscape with gentle cascades of beautiful guitar work, as well as being the catalyst for the pair to go and record in a proper studio and come away with fully produced songs.

The 'demo' is now a commercial release in the Poets' native lands, where it has received some highly favourable reviews and alerted the interest of a couple of labels - so I hope I am giving MyTown readers a very early intro to a project which is destined for much wider recognition.

Although both sing, Saskia takes the lead with a voice which ranges from a surprisingly deep, rich and enveloping low to a graceful, ethereal high, always with a slight huskiness - perfectly suited to leading the listener through the emotional range.

The instrumentation - guitars and percussion occasionally augmented by hammered dulcimer and keyboards - is generally calm and delicate on this six track offering, but I am told that the Poets intend to inject a few harder-hitting moments into their full-length debut.

So, for now, if you can get your hands on a copy of this prelude, your first encounter will be with a solo piece by Saskia called 'Common Souls' in which multi-tracked vocals swirl around a slightly menacing harpsicord-like refrain and rumbling percussion. This is followed by 'Love', which introduces the extra dimension of Marcel's guitar work and arranging abilities and, PTTB have now shown their hand.

The other four tracks explore similar musical territory - all the while weaving spells, painting pictures of the bleaker fringes of our world (though where beauty can still be found), and blending fragility with drama. Final track 'Your Eyes So Strange To Me' is, by some way, the most dense of the pieces and takes me deep into a dark forest before suddenly abandoning me and leaving me wondering when I will encounter the Poets again.


http://www.progwereld.org/index.htm



A shy Saskia Dommisse reported herself at Progwereld. After a few
compliments towards our site she told us that she played in a band as well
and if we could write a review for her band Poets to their Beloved and post
it on our site. She also wrote that she was not sure whether the music of
Poets to their Beloved would be right for Progwereld's followers. As we all
know, we from Progwereld don't shy from experiments, so that's why I dare to
write you about the demo of Poets to their Beloved, which is totally
recorded at home.
Who are Poets to their Beloved actually?? PTTB consist of two people who
have met coincidentally a few years ago. The former mentioned Saskia
Dommisse had signed for a percussion workshop in Ireland. This clinic was
held by Dead Can Dance drummer Brendan Perry. When she arrived there, she
met the German Marcel Schiborr. They talked a bit, and it seems that their
musical visions were totally on one line. After nearer discovery of each
other they concluded that it might be wise to record a demo together. And
that's what they did. They drove frequently from Germany to Holland to
record the demo at home, which resulted in the shining disc that is now
spinning in my CD-player.
Why Saskia was worried about whether the demo of PTTB would be fit for a
Progwereld audience is a mystery to me. I think that fans of  "No Man", the
dark side of "Clannad", "Antimatter", the peaceful, atmospherically songs of
"The Gathering" and "Paatos" and the aforementioned "Dead Can Dance" will
totally enjoy this demo. It is extremely tranquil but atmospherically music,
which can be best listened to with a glass of good red wine. Because this CD
is evaluated in February I also have a bit of light comments on the
offering.
I am offered 6 tracks that more or less sound the same and together make up
for 30 minutes of music. This is easy to hold on to, but I wonder if I could
keep up if they would bring a CD on the market that would last an hour. The
collection of songs is very dark, and it is very tempting to loose yourself
in their music. Where other 'dark' bands like "Anathema" frequently raise
the tempo and add an electric guitar, alas this is not the case with PTTB.
This is of course just a choice, but it struck me that PTTB know excellently
how to build op the mood, but there never is a real climax. This of course
is the opinion of a reviewer who thinks he knows all about it, but also
never has fulfilled this, so this has to be said as well.
That the workshop has bared fruit is very obvious when you listen to this
work. You can listen to beautiful passages of percussion from Saskia
Dommisse's hand that make the whole even more mysterious and add up to an
even fuller sound. These passages make a good fundament on which Schiborr
can build his qualities on the acoustic guitar. As mentioned before, this is
a demo, which you can really not notice on the sound quality. The whole
sounds clear and pure but also very warm. Because of this it is as if the
sound floats beautifully into your living room.
My interest has been evoked and therefore I am looking forward to the album
that should surface somewhere in 2006. I hope Schiborr will also grab his
electric guitar during some of the passages to make the whole even more
exciting. That Poets to their Beloved have a natural aptitude for it seems
very clear to me, so that's why I hope for a positive continuation of this
demo.


www.obliveon.de

Mit überschwenglichen Lobeshymnen sollte man vorsichtig sein, vor allem im Newcomerbereich, aber dieses Demo von Saskia Dommisse und Marcel Schiborr, die sich bei einem Workshop von Bendan Perry (Dead Can Dance) kennengelernt haben, ist eine musikalische Offenbarung sondergleichen. Etherische Klänge, eben durchaus in der Tradition von Dead Can Dance, Ataraxia oder Arcana, kennzeichen diese sechs Lieder. Die betörende und sehr eigenständige Stimme Saskias schwebt leicht und beschwingt über den atmosphärischen, von dezenten Rhythmen durchzogenen Arrangements, und die melancholische Stimmung der einzelnen Lieder lädt nicht nur zum Träumen, sondern auch zum friedvollen Umherstreifen durch imaginäre Fantasiewelten ein, egal, ob sich der Laser dabei bei „Common Souls“, „Live“, „The Invisble Dancer“m „Ode On Melancholy“ (ganz gross!!!!), „Karma“ oder „Your Eyes So Strange To Me“ in die CD bohrt. Poets to their Beloved sind prädestiniert dafür, bei einem Label wie Kalinkaland zu unterschreiben, die eben genau diese Art von Musik perfekt zu vermarkten wissen, und eine Unterschrift unter einen Plattenvertrag kann nur eine Frage der Zeit sein. Im Sommer soll das erste komplette Album erscheinen, bis dahin gibt es keine Ausreden dafür, diese EP nicht bei einer der beiden folgenden Adressen zu bestllen: marcel@revelinvoid.de oder saskia@casema.nl.

10/10

MK

www.metalglory.de

Zitat: “….In Irland auf einem Workshop von Brendan Perry (DEAD CAN DANCE) habe ich Saskia kennen gelernt. Es war sofort klar, dass wir unsere musikalischen Visionen verbinden müssen. Ende letzten Jahres haben wir dann POETS TO THEIR BELOVED gegründet und die Distanz zwischen Holland und Deutschland durch das Internet überwunden. So konnten wir relativ schnell unser erstes Demo aufnehmen. Hört selbst“.....

Ich gebe zu, dieses Zitat ist herauskopiert, aber warum soll ich die ersten Sätze zur Entstehung und ähnlicher Sachen verschwenden, wenn es doch wirklich Wichtigeres gibt: wie z.B. sich genau dieser Musik von Poets to their Beloved „hinzugeben“. Nichts anderes bleibt einem bei diesen stillen und gefühlvollen Klängen übrig.
Wenn man einige Bands aus dem Bereich des sog. Emo Trip Rock (was es so für Schubladen gibt?!) oder nennen wir es einfach „akustische Welten“ verfolgt, so überrshat einen diese von PTTB verfolgte Stilrichtung nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass es vielen nicht bewusst ist, was ihnen durch diese Klänge entgeht. Es ist war, in der Ruhe liegt die Kraft. Klar, nicht immer, aber auch!
Diese Melancholie des Demos ist unfassbar und unbeschreiblich. Allerhöchsten nur mit Bands wie Tenhi, Hekate, Neun Welten und den akustischen Werken von Autumnblaze oder Antimatter zu vergleichen.
Poets to their Beloved Demo ist ein Genuss, dem man sich aber nun mal hingeben muss! Keine Musik, die man nebenher laufen lassen kann oder gar im Auto nachts hören sollte. Eher zu verkraften mit einem Glas Wein und dem besonderen Kerzenschein. Zu ruhig, bewegend und detailgetreu sind die Riffs, Parts und vor allen Dingen die wundervoll klingende –melancholische- Stimme. Schön!

Ich bin jetzt schon auf die erste volle Scheibe heiß, die für Sommer 2006 angekündigt wurde.

Fazit: Dies ist die Welt, in der Gefühle, Melancholie und Stille in akustische Vollkommenheit umgewandelt werden. Das erste Demo von „Poets to their Beloved“ schreit geradezu nach einem Deal mit dem Label Prophecy/Auerbach. Wie bei vergleichbaren Bands dieser Familie finden sich hier reine und unverwechselbar gefühlvolle Parts, die einen sowohl zum Nachdenken als auch zum Entspannen einladen.


Bestellen könnt Ihr es über marcel@revelinvoid.de für 12€ inklusive P+P.
http://www.revelinvoid.de

Member:

Saskia Dommisse: voice, keys, percussion, hammered dulcimer
Marcel Schiborr: guit, keys, voice



 
8.5 Punkte von Arturek (am 11.01.2006)